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11. September

 

11.September 2001
Die grünen Blätter der Ahornbäume, die ich vom Fenster aus sehen konnte, raschelten im leichten Wind, der aufgekommen war. Die Sonne schien kraftvoll, tauchte alles in ein warmes Spätsommerlicht. Alles wirkte friedlich und entspannend auf mich. Ich trat kräftig in die Pedalen meines Standfahrrads des Sportcenters und hörte über Kopfhörer klassische Musik. Das Fernsehgerät war lautlos eingeschaltet, als plötzlich das Bild einer Explosion meine, und die Aufmerksamkeit der übrigen Sportler veranlasste, das Gerät lauter zu stellen.
Ein Nachrichtensprecher erklärte, dass ein Kleinflugzeug in einen Turm des World Trade Centers in New York gekracht und explodiert sei. Man gehe von einem Unfall aus und bemühe sich um eine Direktschaltung an den Tatort.
Noch bevor sich diese Nachricht setzen konnte, wurde bekannt, dass ein zweites Flugzeug in den anderen der Zwillingstürme geflogen war. Entsetzt starrten wir auf diese Aufnahmen; die Stichflammen der Explosion und den schwarzen Rauch, der in den Himmel stieg. Beide Türme brannten. Mir ging durch den Kopf, dass es jetzt Vormittag in New York war, also ein Arbeitstag für viele Menschen, die sich dort aufhielten. Noch war nicht abzusehen, wie vielen Menschen dieses Ereignis den Tod gekostet hat und vielleicht noch kosten würde.
Ich betete still: oh Gott hilf diesen Menschen!
Zu Hause saßen wir den weiteren Nachmittag bis in die späten Abendstunden erschüttert vor dem Fernseher und so erfuhren wir, dass durch ein weiteres Flugzeug  das Pentagon in Washington getroffen wurde und eine vierte entführte Maschine in der Nähe von Pittsburgh abgestürzt war. Jetzt war klar: Terroranschlag!
Die dramatischen Szenen im Laufe der nächsten Stunden ließen uns weinend die weiteren Nachrichten verfolgen.  Aus den Fenstern der oberen Stockwerke des Turms machten Menschen wild winkend auf sich aufmerksam und riefen um Hilfe. In Panik sprangen mehrere gemeinsam und manche auch allein in die Tiefe, um nicht zu verbrennen oder zu ersticken. Ergriffen fieberten wir mit den Leuten der Feuerwehr, die sich zu lebensgefährlichen Lebensrettungsmaßnahmen aufgemacht hatten, mit den fliehenden Menschen, mit den wie unter Schock stehenden Angehörigen und verzweifelten schließlich, als die Zwillingstürme in sich zusammen fielen und brutal klar wurde, dass viele Menschen hier den Tod fanden und alles unter einer dicken Staubwolke verschwand.
Ein schwarzer Tag in unserer Geschichte, deren Bilder sich auf ewig in unsere Seelen gebrannt haben. 
Mögen die Angehörigen der Opfer vergeben und ihren Frieden finden können.

Sonja Rabaza 11.03.09

 

 

7.11.09 12:22
 



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