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Himmelsschlüssel

Oh je, dachte der Schutzengel Luise und schaute erschrocken an sich herunter; aus ihrem rechten roten Strumpf lugte ihr dicker Zeh hervor, so, als freue er sich, endlich genug Bewegungsfreiheit zu haben.
Es war schon eine Weile her, dass sie neue Socken bekommen hatte. Der Himmelsbote Benedikt, der die Aufsicht im Schutzengel-Himmel hatte und streng darauf achtete, dass auch immer alle Regeln und Vorschriften eingehalten wurden und da ließ er sich auch gar nicht gerne hereinreden, hatte Sparmaßnahmen angeordnet und so bekamen alle Engel nur noch das Allernötigste.

Die Zeiten hatten sich sehr verändert. Früher, als Luise noch ein schöner junger Schutzengel war, war alles ganz anders. Viel einfacher. Sie brauchte sie sich nur um die Pflege ihres Heiligen Scheines zu kümmern. Der musste jeden Tag neu mit Sternenpolitur geputzt und poliert werden, damit er immer wunderbar strahlte.
Sie traf sich oft mit anderen Engeln. Sie tanzten und liefen fröhlich von einer Wolke zur nächsten und oft lachten sie über die Geschicke der Menschen, die sie von oben beobachten konnten. So manches mal griffen sie ein, um ein Kind oder andere Erdenbewohner zu beschützen und ihnen das Leben zu retten. Das war dann eine ernsthafte Aufgabe und sie mussten sehr aufpassen, damit sie Unheil verhüteten.

Jetzt war Luise alt geworden. Ihr Haare war ergraut, das Laufen viel ihr immer schwerer und seit einiger Zeit hatte ihre Sehkraft nachgelassen. Eigentlich hätte sie eine Brille gebraucht. „Das wird zu teuer“, hatte Benedikt gesagt, als sie ihn danach fragte.
Auch war ihr langes, weißes Kleid schon an vielen Stellen dünn und brüchig geworden. Ihr Heiligen Schein
war stumpf und glanzlos. Alles putzen half nichts, er hatte sein Leuchten verloren.

Sie kramte in ihrem Nähkästchen nach einem roten Faden und begann mühselig mit dem Einfädeln. Immer wieder versuchte sie den Faden in die Stopfnadel zu schieben. Als es ihr endlich gelang, stopfte sie das große Loch im Strumpf.

„Du verdirbst dir noch mehr die Augen Luise“, hörte sie Johannes sagen. „Hat dir Benedikt immer noch keine Brille bewilligt? Ein kurzsichtiger Schutzengel kann doch niemanden beschützen! Das kann doch so nicht weitergehen“, schimpfte er. „Mir kommt es so vor, dass die Sterne nicht mehr so hell strahlen wie früher. Der Himmel wird immer dunkler!“

„Benedikt sagt, das kommt, weil die Menschen viele Sorgen haben und ihre Hoffnung verschwindet“, erwiderte Luise und kniff ihre Augen zusammen um die Nadel an der richtigen Stelle einzustecken.
„Hoffnung und Zuversicht sind die Himmelsschlüssel, nur durch sie können wir Schutzengel helfen.“

„Wie sollen die Menschen hoffnungsvoll und zuversichtlich sein, wenn der Himmel schwarz und kalt bleibt?“, antwortete Johannes, „wir müssen eine Lösung finden!“

Benedikt wurde ärgerlich, als Luise und Johannes ihm vorhielten, nur durch seinen Geiz würde der Himmel mit seinen Engeln und Sternen eines Tages ganz verschwinden.
„Die Menschen sind Schuld!“, wetterte er. „Sie führen Kriege mit ihren Brüdern und jeder denkt nur noch an sich selbst! Dadurch werden die Himmelskammern immer leerer.“

Luise und Johannes waren still geworden. Vielleicht hatte Benedikt ja recht! Dann wäre der Himmel mit seinen vielen Schutzengeln und Sternen eines Tages verschwunden.

„Nein!“, widersprach Luise hastig. „Auch wir tragen Schuld daran. Wir müssen unsere Heiligen Scheine wieder blitzblank putzen, damit sie den Himmel erhellen und erstrahlen lassen. Wenn dann die Menschen nach oben blicken, werden sie wieder Hoffnung und Zuversicht spüren, da bin ich ganz sicher!“ „Und“, fügt sie spitzbübisch hinzu „ich brauche unbedingt eine Brille, damit ich weiter als Schutzengel arbeiten kann. Und neue Kleidung für alle wäre auch wohl angebracht!“

Benedikt schaute verdutzt von einem zum anderen. Luise hatte wirklich recht! Er versprach, sich die ganze Angelegenheit durch den Kopf gehen zu lassen.

„Sie nur Johannes, alle Sterne sind wieder in ihrem alten Glanz erstrahlt und durch die hellen Heiligen Scheine kann man wieder eine warme Geborgenheit wie früher spüren “, flüsterte Luise.

Wie schön, dass Benedikt aufgehört hatte stur zu sein! Nach dem Gespräch mit Luise und Johannes, hatte er sofort die Sternenpolitur an alle Engel verteilt. Die Sache mit den neuen Engelskleidern fiel Benedikt, dem sparsamen Himmelsboten schwerer, aber was blieb ihm übrig. Schließlich wollte er doch auch nicht, dass alles in Dunkelheit versank. So ging er in die Kleiderkammer des Himmels und rückte strahlend weiße Gewänder heraus und verteilte sie an die Engel.

Der Aufwand hatte sich wirklich gelohnt, freute sich Luisa. Vergnügt kuschelte sie sich in ihr Wolkenbett und setze sich ihre Brille – ja, Benedikt hatte ihr endlich eine Sehhilfe gegeben – auf die Nase und schaute auf die Menschen hinunter, die auch schon ein bisschen fröhlicher wirkten.

S. Rabaza

Weihnachtswunder

Ein starker Wind war aufgekommen und schüttelte alle Wolken des Himmels durcheinander. Schutzengel Luise hatte Mühe, nicht von ihrer kleinen Wolke geschubst zu werden. Ihre Finger wurden steif vor Kälte, es war nicht leicht, sich festzuhalten. Dabei steckten sie in dicken roten Fäustlingen - einem Geschenk von Benedikt. „Damit deine Hände immer schön warm sind“, hatte er gesagt und sie dabei angelächelt. Wollmütze und ihr warmer Schal, die sie vor Erkältungen schützen sollten, und vor allem die wunderbar flauschigen Socken aus glänzendem Garn waren von ihm.
Benedikt hatte sich sehr verändert! War er früher fast immer griesgrämig gewesen, wurde er jetzt von allen Schutzengeln geliebt, weil er ein sehr aufmerksamer Himmelsbote geworden war und sich um seine Schutzbefohlenen gut kümmerte.

Luise setzte sich ihre Brille auf die Nase, beugte sich über den Rand ihrer Wolke und hielt Ausschau nach Alexander. Sie sorgte sich um ihn. In der letzten Zeit ziemlich bockig und stritt sich mit allen und jedem. Die Mutter von Alexander war seit einiger Zeit sehr krank – ihr Herz schlug nicht im richtigen Takt - und musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
Alexanders Vater hatte Anfang des Jahres seinen Arbeitsplatz verloren. Das alles belastete die kleine Familie sehr.

Luise bemerkte Alexander, der sich mürrisch auf seinem Heimweg befand. Er trat wütend in eine Regenpfütze, dass das Wasser nur so spritzte und seine Schuhe und Hosenbeine völlig durchnässte. Er hatte sich heute wieder mit seinem Klassenkameraden gestritten und geprügelt und sein Lehrer hatte ihn mit zusätzlichen Hausaufgaben bestraft.
Da er noch nicht nach Hause wollte, entschloss er sich, das Einkaufszentrum im Zentrum aufzusuchen. Dort gab es genau das Handy, das ihm besonders gut gefiel, wie der Schutzengel wusste.

„Er wird doch wohl nicht!“, dachte Luise entsetzt und schob eine vorwitzige kleine graue Locke unter ihre Mütze zurück.
Alexander hatte das Handy in der Hand und schaute sich vorsichtig um, ob ihn auch niemand beobachtete. „Also Alexander, das geht jetzt aber zu weit!“, schimpfte Luisa. Wie konnte sie ihn nur von diesem Diebstahl abbringen, den er plante – so etwas wissen Schutzengel nun einmal – fragte sie sich.
Schutzengel sind ja unsichtbar für die Menschen. Trotzdem können sie helfen. Luisa war nicht mehr die Jüngste, ihr fiel es schon schwer, kräftig einzugreifen. Nur mit größter Anstrengung gelang es ihr, Dinge in Bewegung setzen, wie beispielsweise einen etwas stärkeren Windzug erzeugen, damit ein leichterer Gegenstand umfällt. Wenn Schutzengel ganz eindringlich warnen, dann kann es manchmal sein, dass die Menschen sich besinnen. Luisa versuchte mit allen Mitteln, den Jungen vom Diebstahl abzuhalten. Ihr Gesicht wurde durch das viele Pusten ganz rot vor Anstrengung. Solche wilden Aktionen sollten doch besser jüngeren Schutzengeln überlassen sein. Aber Alexander war nun mal bis zu ihrer Pensionierung ihr Schützling und das nahm sie auch sehr ernst. Sie breitete ihre Arme aus und fuchtelte vor Alexanders Gesicht hin und her. Irgendwie schien sie es doch geschafft zu haben, denn er legte das Handy wieder auf seinen Platz und verließ den Laden. Puh!, dachte Luise, gerade noch geschafft. Das war aber brenzlig gewesen. Sicherheitshalber begleitete sie Alexander noch bis zu seiner Haustür – nicht dass er wieder auf dumme Gedanken kam.

Hier musste ganz dringend etwas geschehen, damit ihr Schützling wieder ein fröhlicher Junge wurde. Sie beschloss mit Benedikt, dem Oberhaupt der Engel, zu sprechen, vielleicht wusste er ja einen Rat.

„Es wäre sicher gut für ihn, wenn er eine Aufgabe hätte. Einen Hund, für den er sorgen müsste? Im Tierheim warten so viele Tiere auf ein neues zu Hause. Luise, du solltest ihn dazu bringen, ins Tierheim zu gehen!“, antwortete Benedikt nach langem Überlegen.

„Alexander! Ich lese gerade, dass das Tierheim heute geöffnet hat, wollen wir uns das mal ansehen? Du wolltest doch schon immer gerne einen Hund haben, vielleicht finden wir ja dort einen“, sagte Alexanders Vater am nächsten Tag und sah ihn über den Rand seiner Zeitung an.
Alexander schaut erstaunt auf. Er hatte in der letzten Nacht von einem Hund geträumt! Ein Mischling, mit ganz großen, treuen dunklen Augen. Er hatte sein braunes Fell gestreichelt und das Tier hatte sich ganz fest an seine Beine gedrückt.

Schon von Weitem hörte man das Bellen und Kläffen der Hunde in ihren Zwingern. Die vielen Menschen, die sich an diesem „Tag der offenen Tür“ hier versammelt hatten, machten die Tiere unruhig. Einige liefen nervös hin und her und sprangen an den Drahtzäunen hoch, andere blieben verstört im hinteren Teil des Zwingers und kniffen ängstlich ihren Schwanz ein.

Alexander lief mit seinem Vater an den vielen Hundeboxen vorbei und schaute voller Mitgefühl auf die Tiere. Er wünschte sich, dass möglichst viele Besucher sich dazu entscheiden würden, einen Hund aus dem Tierheim mitzunehmen.
Im letzten Stall saß ein kleiner Mischling in einer Ecke. Es sah so aus, als ob er kein großes Interesse an all den Besuchern hätte. Er knabberte ganz genüsslich an einem kleinen Knochen und wollte sich so gar nicht stören lassen.

Alexander öffnete die Tür, kniete sich hin und beobachtete ihn. Er erinnerte ihn an den Hund in seinem Traum. Er hatte ein braunes, zotteliges Fell, aber wunderschöne große dunkle Augen. Als er Alexander bemerkte, stand er auf und trottete langsam auf ihn zu. Sein Schwanz wedelte immer heftiger, er sprang an Alexander hoch, leckte ihm das Gesicht und die Hände ab. Alexander ergriff ihn mit beiden Händen und streichelte ihn. Der Hund drückte sich voller Zutrauen an ihn – genau wie in seinem Traum!

Es hatte zu schneien begonnen. Die dicken Schneeflocken glitzerten im Mondschein dieser „Heiligen Nacht“. Alles war still und friedlich. Luise schaute lächelnd auf Alexander, der mit seinem kleinen Hund – er hatte ihn Felix getauft -- im Wohnzimmer spielte. Alexander nahm seine neue Aufgabe sehr ernst; er und Felix waren unzertrennlich geworden. Auch war seine Mutter endlich wieder zu Hause und sein Vater hatte auch eine neue Arbeit gefunden.
Der Tannenbaum war festlich geschmückt und strahlte im Kerzenglanz. Weihnachtsmusik erklang und die bunten Weihnachtspäckchen warteten auf das Auspacken. Als Alexander sein Geschenk auswickelte, wurden seine Augen immer größer. „Ein Handy und genau das, was ich mir gewünscht habe“, stammelte er glücklich.

„Fröhliche Weihnachten, Alexander!“, flüsterte Luise und schmiegte sich ganz eng in ihre flauschige Wolke. Der Wind hatte aufgehört und sie konnte sich nun herrlich entspannen. Wie schön, wenn manchmal Wunder wahr werden, dachte sie glücklich.

Sonja Rabaza

Kerzenlicht

Kerzenschein erhellt das Dunkel
verbreitet einen warmen Glanz
Lichterketten farbig funkeln
schmücken weihnachtlich den Kranz

Das Licht klopft leis an unsere Herzen
bittet: Lasst mich doch herein
Möcht das Eis der Seelen schmelzen
Hoffnung bringen, hellen Schein!

So erfüllt von seiner Wärme
siegt der Liebe starke Kraft
Öffnet sich dem Glanz der Sterne
erkennt voll Demut ihre Pracht

Sonja Rabaza

Kerzenschein

Jetzt wird´s zuhause ganz gemütlich
ein Feuer flackert im Kamin
Kerzenschein stimmt uns ganz friedlich
lässt Gedanken vorüberziehen

Wir schmücken Haus und Fensterbänke
stellen auf ein kleines Licht
wünschen, dass auf Erd die Menschen
sich verstehen und Frieden ist

Nur so haben wir noch eine Chance
damit die Welt bestehen kann
wir müssen finden die Balance
lassen von dem Größenwahn

Wir sind nur Gast auf unserer Erde
so winzig ist der Menschen Zeit
und weder Gut, noch Geld, noch Nerze
begleiten uns in die Ewigkeit

Drum nutzt die Zeit in unserem Leben
schenkt Liebe, Freundschaft, Güte, Zeit
damit unser Dasein nicht vergebens
und etwas von uns bleibt

S.R. Dezember 2006

Tannenduft

Aus duftend grünen Tannenzweigen
binde ich dir einen Kranz
froh auf Wolkenträume schreitend
erahn ich weihnachtlichen Glanz

Schmücke ihn mit roten Kerzen
stecke Zapfen an den Rand
drücke zarte weiße Blüten
in ein gold´nes schmales Band

Fühl beim flackernd Kerzenschein
tiefen Frieden in mir keimen
Licht lässt mich voll Hoffnung sein
Segen zweigt aus allen Reimen

S.R.


Angekommen

Das laute Hupen eines LKWs ließ ihn leicht zusammenzucken. Er murmelte etwas vor sich hin und zog dabei die Kapuze seines alten schmutzigen Anoraks tiefer ins Gesicht, um sich vor dem eisigen Wind zu schützen. Es war kalt geworden, bitterkalt, und er spürte wie sich die Kälte in seinem Körper ausbreitete, wie sie seine Glieder lähmte und starr werden ließ. Er griff zu seiner Schnapsflasche und trank einen kräftigen Schluck in der Hoffnung, dass ihn der Alkohol ein wenig von innen wärmte oder zumindest etwas betäubte, damit er wieder einschlafen konnte.

„Wo hab ich denn die anderen Flaschen gelassen“, dachte er laut und suchte seinen Rucksack ab. Als er sie fand, atmete er erleichtert auf. Seine Finger berührten etwas samtiges und er entdeckte den kleinen Samtengel, den ihm heute Morgen ein kleines Mädchen geschenkt hatte. „Heut ist doch Heiligabend“, hatte es gesagt „der Engel soll Sie beschützen“. Er hatte in der Einkaufspassage gesessen und seine Kiste aufgestellt und so nach und nach warfen die hastig vorbeilaufenden Menschen einige Münzen hinein - es war Weihnachten und da passte so ein Obdachloser nicht zur Weihnachtsgans, Geschenke, Licht und Gemütlichkeit. In einigen Augen sah er Besorgnis aufblitzen - wie kann der hier in der Kälte sitzen - und warfen dann schnell etwas Geld in die Kiste. Aber die meisten sahen ganz schnell an ihm vorbei, sie wollten sich nicht den heiligen Abend verderben lassen.

Dann kam dieses kleine Mädchen, am Arm ihrer Großmutter. Als sie ihn bemerkte, kam sie zu ihm und fragte warum er hier sitze und nicht bei seiner Familie wäre, heute sei doch Weihnachten. „Ich habe keine Familie“, hatte er geantwortet. Die Großmutter schaute ihn lange an und steckte ihm dann 10 Euro zu, damit er sich etwas zu Essen kaufen könne. Sie wollte ihn überreden, doch ins Obdachlosenasyl zu gehen, dort hätte er es doch warm und ein Bett für die Nacht. Er versprach ihr, später dort hinzugehen. Das Mädchen schenkte ihm den kleinen roten Samtengel und drehte sich noch einmal nach ihm um und winkte.

Er hatte sich dann von dem Geld zwei Flaschen Schnaps und ein Brot gekauft und ging dann zurück zu dem Brückenpfeiler, der ihm schon seit längerer Zeit als Schlafstätte diente. Er hatte in einer geschützten Ecke einige Pappkartons aufeinander gelegt und einige Wolldecken darauf gestapelt. Und sein Schlafsack hielt ihn ziemlich warm; bis jetzt jedenfalls. Der Winter war eingekehrt und zeigte sich unerbittlich.
Ja, heute war „Heilig Abend!“ Die Menschen saßen im Kreis ihrer Familien in warmen Stuben. Unter den hell erleuchteten Weihnachtsbäumen stapelten sich die Geschenke und die Gesichter der Kinder leuchteten auf, wenn sie ihr
vom „Christkind „ gewünschtes Spielzeug auspackten.

„Weißt du noch Sophie, vor zwei Jahren haben wir in der kleinen Christuskirche gesessen und der Abendmesse gelauscht. Der Kinderchor sang wunderschön und das Krippenspiel, das aufgeführt wurde, hatte uns viel Freude gemacht. Obwohl du schon von deiner Krankheit gezeichnet warst und dir das Laufen und längere Sitzen schwer fiel, wolltest du unbedingt mit mir in diese Messe gehen. Andächtig lauschtest du den Worten des Pfarrers und deine Augen leuchteten warm und voller Liebe.
Dann ging alles sehr schnell. Einige Tage später konntest du das Bett nicht mehr verlassen und als der Arzt dann bestätigte, dass es mit dir zu Ende geht, saß ich fassungslos und ohnmächtig an deinem Bett, deinen Kopf in meinem Arm gebettet, deine Hand in meiner und wiegte dich in den ewigen Schlaf.
Die Zeit danach war die Hölle für mich. Wie sollte ich ohne dich – meiner geliebten Frau – leben? Ich versuchte meinen Schmerz im Alkohol zu betäuben, was mit der Zeit auch immer besser gelang. Der Alkohol wurde zu meinem Freund. Mit ihm konnte ich mich betäuben und in meiner Traumwelt flüchten; da war ich dir oft ganz nahe.

Leider blieb mein Lebenswandel nicht ohne Folgen. Mein Arbeitgeber musste mir schließlich kündigen – er hatte mich oft genug verwarnt. Als dann unser Vermieter mich aus unserer Wohnung gerichtlich herausklagte – er hatte Eigenbedarf angemeldet – hatte ich nicht die Kraft, mir ein anderes Zuhause zu suchen. Ohne dich wollte und konnte ich nicht umziehen und in dieser Wohnung steckten unsere gemeinsam verbrachten glücklichen Jahre und so verschwand ich eines Tages und suchte ich mir unter diesem Brückenpfeiler eine Schlafstätte, wo ich ungestört meinen Gedanken nachgehen konnte. „

Er griff wieder zu seiner Schnapsflasche und nahm einen kräftigen Schluck. Die wärmende Wirkung wollte sich heute nicht einstellen. Er spürte wieder den ziehenden Schmerz, der sich in seiner Brust ausbreitete. Für einen Moment nahm er ihm den Atem und keuchend krümmte er sich zusammen. Schweißperlen standen auf seiner Stirn, obwohl er vor Kälte anfing zu zittern und er zog seine Jacke enger an sich.

Als er etwas später wieder aufsah, sah er direkt in Sophie Augen. Sophie seine geliebte Frau war hier bei ihm !? Magisch wurde er von ihren Augen angezogen, die ihn voller Liebe ansahen und es war ihm, als spürte er ihren Atem in seinem Gesicht. Ja, sie war es! Es war ihre klare Stimme, die er ganz klar erkannte: „Richard, mein Liebster, ja ich bin es wirklich, ich bin bei Dir, bin immer bei Dir gewesen. Keine Sekunde habe ich Dich aus den Augen gelassen, mein Herz. Ich weiß, wie schwer Du unter unserer Trennung leidest, ich kenne Deine Sehnsucht und fühle Deinen Schmerz. Aber jetzt wird alles wieder gut, ich bin wieder bei Dir und werde Dich nie mehr verlassen.“
Er spürte ihre warmen Hände, die zart sein Gesicht umschlossen. Sanft drückte sie seinen Kopf an ihre Brust und ihre Arme umschlossen seinen Körper. Er fühlte eine tiefe Geborgenheit, als sie ihn sanft hin und her schaukelte. Eine wohlige Wärme durchdrang seinen eisigen Körper. Sophie war wieder da, jetzt wurde alles wieder gut.

Spaziergänger fanden ihn am ersten Weihnachtstag. Er war erfroren in dieser eisigen „Heiligen Nacht“. Er lag ganz friedlich in seinem Schlafsack, ein Lächeln stand in seinem Gesicht.
S.R.

Die Freude des Schenkens

Was haltet ihr davon, wenn wir in diesem Jahr einmal die Weihnachtsgeschenke ausfallen lassen würden?“ Ich schaute in vier fragende Gesichter, die wenig begeistert schienen und versuchte meine Frage zu erklären.

„Seht mal, ich habe mir das so gedacht.“ - Dass es nicht so leicht sein würde, meine Enkelinnen davon zu überzeugen, in diesem Jahr einmal auf ihre Geschenke zu verzichten und dafür eine Familie mit mehreren Kindern, die nur ein geringes Einkommen hatte, zu beschenken, war mir schon klar. Aber Versuch macht klug, dachte ich und so fuhr ich fort.

„Wir könnten uns beim Pfarrer erkundigen, welcher Familie es besonders schlecht geht. Ich denke, es gibt hier im Ort einige Familien, die nur mit sehr wenig Geld auskommen müssen und wo die Wünsche der Kinder nicht berücksichtigt werden
können. Wir könnten hier einmal den Weihnachtsmann spielen!"

Ich stellte fest, dass sich bis jetzt meine Überzeugungskraft in sehr geringen Grenzen hielt und sprach weiter: „Wir können es doch einmal ausprobieren, nur in diesem Jahr. Zum nächsten Weihnachtsfest bekommt ihr dann wieder eure Geschenke, ja?“

Ich schaute direkt in die Augen von Annika und Maike und entdeckte, wie es in ihnen arbeitete. Sie schienen zu überlegen. So große Weihnachtsgeschenke gab es von Oma und Opa nicht. Bei vier Enkeln war ein kleinerer Rahmen dafür angelegt. Dafür wurde dann zu den Geburtstagen oft ein etwas größerer Wunsch erfüllt. Wenn aber alle auf ein Geschenk verzichteten, würde schon eine größere Summe zusammenkommen. Damit könnte man ja vielleicht .....

„So gar kein Geschenk Oma!“, unterbrach die achtjährige Janin das Schweigen und auch die 10-jährige Lea konnte sich nicht so richtig mit dem Verzicht anfreunden. „Ihr bekommt doch noch von euren Eltern und anderen Verwandten Geschenke“, versuchte ich sie zu überreden. Es wird euch bestimmt Freude machen, andere zu beschenken, ihr werdet es sehen – lasst es uns einfach mal versuchen! Ich werde mal unseren Pastor fragen.“

Er nannte gleich mehrere Familien und Personen, die Hilfe gebrauchen könnten, deren Einkommen mehr als bescheiden war und denen wir mit einem Geschenk viel Freude bereiten konnten.
Uns wurde klar, dass wir leider nicht allen helfen konnten. „Warum fragen wir nicht mal im Familien- und Freundeskreis nach, ob sie nicht auch „Weihnachtsmann“ spielen und Geschenke spenden möchten. So könnten doch mehr Familien beschenkt werden“, überlegte Annika laut. Sie war jetzt in ihrem Element und wollte, wenn, dann auch vielen helfen. „Ja, das finde ich auch gut“, bemerkte Maike spontan „wir könnten auch bei den Nachbarn fragen, ob sie helfen möchten.“

Ich schaute lächelnd auf meine Mädchen und mir wurde warm ums Herz. Ihre Augen leuchteten und irgendwie wirkten sie nun aufgeregt – sie wollten helfen!

Soviel Hilfsbereitschaft und der eigene Verzicht auf Weihnachtsgeschenke imponierte selbstverständlich allen Familienmitgliedern, Freunden und Nachbarn. Nach dem Motto: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, waren plötzlich alle angetan von dem Vorschlag, anderen eine Freude zu bereiten.

Wir holten unseren Pastor mit ins Boot, der versprach uns zu unterstützten. Er wollte sich vorsichtig nach den Wünschen der bedürftigen Familien erkundigen. Dann verteilte er eine Liste an die freiwillig Helfenden. Wir sollten eine junge Familie mit zwei Kindern, im Alter von vier und sieben Jahren beschenken. Das Mädchen Helen wünschte sich eine Babypuppe mit Kinderwagen und der siebenjährige Sven einen Helikopter mit Fernsteuerung.

Das Einkaufen der Geschenke machte meinen Enkelinnen viel Spaß. Liebevoll verpackten sie die Waren in glänzendem Weihnachtspapier, schmückten die Pakete mit Kärtchen und Schleifen und konnten es kaum erwarten, sie abzugeben.

Und dann wurde es Heilig Abend. Die Kirche war weihnachtlich geschmückt. Ein hoher Tannenbaum stand in der Nähe des Altars, festlich mit vielen Kerzen beleuchtet und Kinder führten die Weihnachtsgeschichte auf.
Am Schluss der bewegenden Weihnachtsmesse sprach der Pastor von einem besonderen Ereignis. Er erklärte, dass Geben wichtiger als Nehmen sei und dass dies Weihnachten ausmache. Er erzählte von der Idee, einmal auf seine Geschenke zu verzichten und somit jemand anderen zu beschenken. Er nannte keine Namen aber wir sahen uns lächelnd an und ich entdeckte dieses freudige Leuchten in den Gesichtern meiner Enkelinnen – ja, das war Weihnachten.

S.R.

Adventslicht

Die Kerzen
auf dem grünen Kranz
der liebevoll gebunden
verbreiten einen warmen Glanz
bringen Licht in dunklen Stunden

Ihr flackernd Licht
verzaubert uns
macht unsere Herzen weit
Voll Freude geben sie uns kund
vom Kind im Weihnachtskleid

Friede breitet
aus die Flügel
umarmt uns, hüllt uns ein
Dankbarkeit wir in uns spüren
lässt uns voll Hoffnung sein

Sonja Rabaza


Mein größter Wunsch

Meine kleine Tochter Katrin schaut mich mit ihren großen Augen an. Sie hat sich die Fotos auf dem Regal angeschaut und aufgezählt, wer dort abgebildet ist. „Und das ist meine große Schwester Celina“ erklärt sie, „und wo ist sie?“, fragt sie mich.
„Deine Schwester Celina lebt bei ihrer Mama. Aber irgendwann wirst du sie kennen lernen. Sie ist genau wie du, ein bildschönes tolles Mädchen und ich habe euch beide sehr, sehr lieb“, antworte ich und drücke sie fest an mich.

Wieder schleicht sich diese Traurigkeit in mein Herz. Seit drei Jahren habe ich mein großes Mädchen nicht mehr gesehen. Ich spüre ihren kleinen Körper in meinen Armen und wie mir ihr Atem ins Gesicht weht, wenn sie von Herzen lacht. Ihr Lachen war wie der Sonnenschein.
Die Trennung von ihr war für mich sehr schmerzhaft. Sie wurde mir wie aus dem Herzen gerissen und noch immer ist diese Wunde nicht verheilt und beeinflusst seitdem mein Denken und alltägliches Handeln.

Meine kleine große Tochter. Ich fühle ihre kleine Hand, die sie in meine legte, wenn sie sich vor etwas fürchtete. Bei ärztlichen Terminen musste ich immer dabei sein, um sie zu beruhigen. Sie ist immer noch allgegenwärtig und es vergeht kein Moment, wo ich nicht an sie denke. Ich hoffe so sehr, dass es ihr gut geht.

Wie hat sie wohl die Trennung verkraftet? Wie kann ein fünfjähriges Mädchen verstehen, dass es seinen Papa, den es so sehr liebt, nicht mehr sehen darf und dass er nicht mehr für sie da sein kann? Wie wird sich dieser Zustand auf ihre Entwicklung auswirken? Das ist wohl meine größte Sorge, denn ich weiß, dass zu einer gesunden Entwicklung eines Kindes die Zuwendung und die Liebe beider Elternteile notwendig sind. Die verlorene Zeit kann man nie mehr zurückholen und auch nicht nachholen. Wird sie mich vielleicht irgendwann hassen oder mich vielleicht vergessen? Kann man Liebe vergessen?

All meine Bemühungen, meine Tochter sehen zu dürfen, wurden von ihrer Mutter abgeschmettert. Sie blieb hart und unerbittlich. Da die Auseinandersetzungen immer größere Ausmaße annahmen, habe ich mich letztendlich zurückgezogen, damit unser Kind nicht mehr zwischen den Fronten stand und zur Ruhe kommen sollte.

Jetzt beginnt wieder die Weihnachtszeit – die dritte ohne sie - und mit ihr kommen Gedanken und Erinnerungen besonders stark und intensiv, die ich ertragen und aushalten muss. Ich sehe in Gedanken die leuchtenden Augen von Celina, wenn sie den mit brennenden Kerzen geschmückten Weihnachtsbaum sieht und ihre vielen Geschenke auspackt und ich wünsche ihr ganz viel Freude.
Und vielleicht geht ja auch mein größter Wunsch eines Tages in Erfüllung, dass sie solche Tage mit uns und vor allem mit ihrer Schwester, die sie noch nicht kennt, gemeinsam verbringen kann.

Sonja Rabaza

Weihnachten

Am stärksten sind mir noch die Wintertage in Erinnerung geblieben. Streng und eisig waren die Tage und Nächte. Die Temperaturen sanken oft bis auf Minus 30 Grad. Die Natur wirkte erstarrt in ihrem Winterschlaf. Die Bäume ächzten unter der Last des vielen Schnees, der auf den Ästen lagerte. Die Landschaft war wie in Watte gepackt, alles wurde von dieser weißen Pracht eingehüllt und die Dächer der Häuser sahen mit ihren dicken Schneehauben märchenhaft und wie verzaubert aus.

Die Werse vor unserem Haus war so stark zugefroren, dass wir darauf Schlittschuhe fahren konnten, was wir auch fleißig nutzten. Das Eis trug uns Kinder und die Erwachsenen und unser lautes Lachen war weit zu hören. Wir wohnten an einem Hang und so konnten wir direkt vor unserer Haustür den Hügel bis zum Flussufer hinunterrodeln. Wie viel Lebensfreude diese Erinnerungen doch beinhalten.

Wie angenehm es doch war, nach dem Spielen nach Hause in die warme Stube zu kommen. Die Finger waren kalt und klamm und auch die Füße waren vor Kälte steif geworden. Der Ofen im Wohnzimmer brannte auf Hochtouren und der Wasserkessel war gefüllt und oft hörte man schon von weitem die Flöte summen. Auch an die Bratäpfel, die im Backofen vor sich hin brutzelten, erinnere ich mich. Ihr Duft strömte durch die ganze Wohnung und machte die Adventszeit zu einer Zeit der Vorfreude und Geheimnisse. Viele Weihnachtsgeschenke wurden selbst hergestellt. Es wurde genäht, gebastelt, geschneidert, gemalt und gezimmert. Jeden Sonntag wurde eine der vier dicken roten Kerzen auf dem Adventkranz entzündet und die Spannung wurde dabei oft unerträglich.

Der Heilige Abend im Jahr 1955 war kalt und klar. Meine Mutter, die im sechsten Monat schwanger war, schmückte liebevoll den Weihnachtsbaum nachdem sie meinen Vater, meine fünfjährige Schwester und mich nach draußen geschickt hatte. Dick eingepackt in unsere Felljacken – die hatte unsere Großmutter für meine Schwester und mich genäht – machten wir uns auf den Weg. Es war schon dämmrig, die Straßenlaternen brannten und versuchten die Dunkelheit ein wenig zu vertreiben. Unser Vater nahm uns Geschwister an die Hand und wir beschlossen einen Spaziergang zu machen, damit die Zeit bis zur Bescherung nicht so lang wurde. Der Schnee knirschte unter unseren Füssen. Es hatte in den letzten Tagen gestürmt und viel geschneit. Jetzt war es ruhig und windstill und die Kälte fraß sich langsam durch die beginnende Nacht.

„Was wünscht ihr euch vom Christkind?“ fragte mein Vater plötzlich. „Das weißt du doch, ein Fahrrad!“ erwiderte ich. „Ich möchte ein Brüderchen“ antwortete meine Schwester, „ ob uns das Christkind wohl eins bringen wird?“ Ich tauschte einen vielsagenden Blick mit meinem Vater. Meine kleine Schwester glaubte noch an das Christkind und hoffte, dass es ihm ein Brüderchen brachte. Ich mit meinen sieben Jahren wusste längst, dass nicht das Christkind die Geschenke brachte, das hatte mir meine Freundin erzählt. „Ja, dann wollen wir mal hoffen, dass das Christkind deinen Wunsch erhört“ antwortete mein Vater und sah liebevoll lächelnd auf meine Schwester herab. „Aber das Christkind bringt doch keine Babys, die bringt doch der Storch!“, wandte ich in meiner gutmütigen Überlegenheit ein. Lachend nahm Vater uns in seinen Arm und wir setzten den Spaziergang fort.

Der dunkle Himmel war bereits mit Sternen übersät und die bleiche Sichel des zunehmenden Mondes erhellte nur wenig die beginnende Nacht, als wir zurückkehrten. Der helle Klang eines Glöckchens, begleitet von einem Kinderchor aus dem Radio, zeigte uns die heilige Nacht an. Das helle warme Kerzenlicht spiegelte sich in unseren Kinderaugen und aufgeregt und erwartungsvoll wurden wir in den Bann des heiligen Abend gezogen.

Sonja Rabaza

Ich wünsche allen Besuchern einen frohen

friedlichen 1. Advent

Advent

Eine Zeit zu der auch wir Erwachsenen wieder etwas zum Kind werden, da sie an viele Erlebnisse der eigenen Kindheit erinnert - diese Vorfreude, dieses Staunen, das wir in uns bewahrt haben. Eine Zeit, die auch für mich zeitlebens etwas Besonderes war.

Eine Zeit, in der wir zurückblicken, dankbar sind für all das Gute und die Hilfe, die uns gewährt wurde. Aber auch um nach vorne zu schauen, auf das kommende Fest, die Zukunft.

Rituale, die diese Zeit zu strukturieren helfen gibt es viele. Für mich persönlich habe ich mir vorgenommen, mir jeden Tag etwas Zeit nur für mich einzuräumen, um zur Besinnung zu kommen. Mit meiner Lieblingsmusik oder auch ganz bewußt mit erlebter Stille

Ich wünsche Ihnen allen stille und frohe Momente, diese letzten Wochen im Jahr besonders zu erspüren, Kräfte für neue Aufgaben zu sammeln und Frieden in den Herzen

S.R.




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